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Ein arbeits- und beschäftigungsorientiertes Diagnosewerkzeug

Erfolgsfaktoren der "Innovativen"

Die innovativsten Mittelständler bauen auf
  • systematisches Management
  • klare Ausrichtung auf das Innovationsziel
  • Investition in Neuentwicklungen
  • Zeit und Mittel für die Mitarbeiter/-innen, damit sie Ideen entwickeln können
  • intelligente Kooperationen, um Synergieeffekte mit Partnern nutzen

Innovationsforscher haben die Humanressourcen als einen der entscheidenden Erfolgsfaktoren für Innovationsfähigkeit identifiziert. Denn die Unternehmenskultur, die Organisations-, die Kompetenz- und die Personalentwicklung machen ein Unternehmen wettbewerbs- und zukunftsfähig. Ohne kreative, fähige und motivierte Menschen geht es eben nicht.

Ohne Innovationen geht es nicht
Die innovativsten mittelständischen Unternehmen, die von einer politisch und wissenschaftlich hochrangig besetzten Jury jährlich unter dem Gütesiegel "TOP 100" ausgewählt werden, geben klare Empfehlungen zur Stärkung des Innovationsklimas: Führung sollte Innovation vorleben und Verbesserungspotenziale im Unternehmen erkennen können. Der Innovationsprozess muss transparent und offen sein, denn Ziel ist es, die Mitarbeiter/-innen zu motivieren, eigene Ideen für Verbesserungen und Neuerungen zu entwickeln. Das benötigt Freiräume und Ressourcen. Mitarbeiter/-innen sollen sich aktiv einzubringen, deshalb müssen Ängste vor Veränderungen systematisch abgebaut werden.

Innovative Unternehmen nennen als zentrale Erfolgsfaktoren:

  1. eine auf Innovation gerichtete Strategie
  2. ausreichende Finanzkraft und kontrollierte Risikobereitschaft
  3. stetiger Ausbau von Wissen und Kompetenz
  4. eine auf allen Ebenen kundenorientierte Organisation
  5. Mitarbeiterorientierung, die Vertrauen und Engagement fördert
  6. systematische Methoden, Werkzeuge und Technik für Effizienz
  7. Vernetzung in der Branche und Region

Die regelmäßigen Veröffentlichungen der Bundesregierung zum Innovationsverhalten der deutschen Wirtschaft sehen Kompetenz, Kreativität und Motivation als die zentrale Basis für die Innovations- und Wandlungsfähigkeit von Unternehmen. Innovative Unternehmen zeichnen sich vor allem durch strategische, organisatorische und soziale Kompetenz aus. Mangel an Fachwissen gilt hier als Hemmschuh.

In Großunternehmen sind eine gezielte Innovationsstrategie und ein systematisches Innovationsmanagement entscheidend. Wer auch in komplexen Organisationen Querdenkern Raum geben und in bereichsübergreifenden Teams Forschung, Entwicklung, Fertigung, Logistik und Marketing an einen Tisch bringen kann, steigert die kreative Leistungsfähigkeit.

Soziale Sicherheit und Zeit zum Querdenken sind nötig
Aktive Interessenvertretungen tragen ebenso zum Erfolg eines Unternehmens bei. Sie sorgen für Beschäftigungssicherung und kümmern sich um Weiterbildung. Ohne Angst vor möglichen negativen Folgen steigt der Mut, sich für Verbesserungen und neue Ideen einzusetzen, auch gegen den Mainstream.


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